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Studie über EDI-Prozesse und -Trends in der Schweiz

Vorwort

Detailhandelsunternehmen stehen vor neuen Herausforderungen. Der Markt verändert sich in rasanter Geschwindigkeit und die Gunst der Kunden ist hart umkämpft. Dank der Transparenz, die das Internet und die Sozialen Medien schaffen, sind Kunden nicht mehr treu, sondern wählen den besten und schnellsten Service zum günstigsten Preis. Gleichzeitig wird die Kommunikation zwischen Partnern in der Lieferkette immer komplexer und zeitaufwändiger. Descartes kann auf einzigartige Weise über die Entwicklungen auf dem Markt berichten.

Managementüberblick

Die Studie wurde unter Herstellern, Lieferanten, Detailhändlern und Logistikdienstleistern in der Schweiz von Anfang Mai bis Mitte Juni 2017 durchgeführt. Die Mehrzahl dieser Unternehmen ist in der Detailhandelsbranche aktiv. Viele der Befragten sind IT-Manager und für die EDI-Kommunikation in ihrem Unternehmen verantwortlich. Fast 60 Teilnehmer haben den Fragebogen ausgefüllt.

Instrument zur Effizienzsteigerung

Eine bessere, schnellere und kostengünstigere Arbeitsweise zählt zu den wichtigsten Zielen der verschiedenen Akteure in der Lieferkette. EDI wird bereits umfassend genutzt, um die Kommunikation mit Handelspartnern zu verbessern. Dies gilt vor allem für Kundenbeziehungen und Order-to-Cash-Prozesse.

EDI als geschäftskritischer Faktor

Die EDI-Integration mit einem Back-Office-System ist heutzutage weitverbreitet. Viele Unternehmen verfügen sogar über (begrenztes) internes Know-how und nur einige wenige entscheiden sich für komplettes Outsourcing.

Wissen und Kompetenz im Unternehmen

Unternehmen verfügen häufig nur über begrenztes EDI-Wissen. Dies gilt sowohl für das Wissensniveau als auch für die Anzahl der Mitarbeiter mit entsprechender Erfahrung. Der Mangel an Fachwissen und Kompetenz gilt als wichtiger Grund, sich in EDI-Fragen an einen Lösungsanbieter zu wenden.

Flexible Organisation

Nahezu alle Unternehmen im Detailhandel sehen sich mit einem Umfeld konfrontiert, das sich rasant verändert. Wer in diesem dynamischen Umfeld wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss über eine flexible Organisation verfügen.

Merkmale der Untersuchungsgruppe

Die Mehrzahl der Befragten arbeitet bei Unternehmen im Detailhandel. 35 % der Befragten sind in der Lebensmittelbranche und rund 27 % in der Heimwerkerbranche tätig. Dies bedeutet, dass insgesamt circa 59 % der Befragten aus der Detailhandelsbranche stammen.

Welche Rolle nehmen Sie in Ihrem Unternehmen ein?

13% 11% 76%

76 % der Befragten sind an der Entscheidungsfindung rund um EDI-Prozesse beteiligt.

Die IT-Umgebung

Ein hoher Anteil der Untersuchungsgruppe verfügt über eine integrierte Lösung. Insgesamt nutzen 83 % der Befragten eine integrierte Lösung und nur 13 % eine Weblösung.

1. Derzeitige B2B-Integration

Aussagen über Ihr Unternehmen und Ihre EDI-Prozesse

Geschäftskritisch Welche Handelspartner?

Rund 80 % der Befragten stimmen zu, dass EDI in Unternehmen eine geschäftskritische Rolle spielt.

Unterstützung von Prozessen

Die Untersuchung hat ergeben, dass dies am stärksten bei Order-to-Cash der Fall ist. Viele der Befragten möchten EDI auch für andere Prozesse einsetzen.

2. Künftige Entwicklungen und Trends

Die Kommunikation mit Kunden wird immer wichtiger. Der Nachrichtenaustausch mit Handelspartnern wird nicht nur wichtiger, sondern stellt auch Herausforderungen dar.

Herausforderungen des Wachstums

Rund 60 % geben an, dass sie künftig Daten mit mehr Handelspartnern austauschen möchten.

Antwort Prozentsatz
Planung und Projektleitung 31%
Internes Wissen 35%
Technische Herausforderungen und Probleme 56%
Kommunikation mit Partnern 65%
Andere (bitte angeben) 13%

3. Auswahl einer EDI-Lösung für Gegenwart und Zukunft

Operative Stabilität

Hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit werden als Hauptkriterien angesehen.

Betriebliches Fachwissen und Kompetenz

68 % der Befragten sind davon überzeugt, dass die Arbeit durch B2B-Integration effizienter wird. B2B-Integration wird für künftiges Wachstum als unverzichtbar betrachtet.